MFB Resultants
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Unternehmensnachfolge im Mittelstand

In Deutschland stehen Jahr für Jahr rund 71.000 Unternehmen vor der Nachfolgefrage. Gingen in den neunziger Jahren noch drei von vier Firmen vom Senior auf dessen Kinder über, so sind es heute weniger als die Hälfte. Hauptgründe: die demographische Entwicklung und der allgemeine Wertewandel. Es mangelt an potenziellen Erben und deren Ansprüche hinsichtlich Beruf, Freizeit und Lebensführung haben sich stark verändert. Diese Art der Existenzgründung wird daher zunehmend ein heißes Eisen für Akademiker als Alternative zum Berufseinstieg oder zur bisherigen beruflichen Entwicklung. Gefragt sind neben theoretischem und praktischem Fachwissen vor allem unternehmerische Schlüsselqualifikationen wie Risikobereitschaft, Belastbarkeit, Entscheidungsfreude und Führungsqualitäten.

Gerade der Übergang vom Alteigentümer zum Neueinsteiger ist eine hochsensible Phase, denn Kunden reagieren auf Veränderungen mit feinem Gespür. Daher muss von Anfang an die Chemie zwischen Senior und Neueigentümer stimmen. Eine Nachfolge per Unterschrift gibt es nicht. Der Übergang sollte fließend sein, der Nachfolger den Neuling noch für eine bestimmte Zeit Schritt für Schritt in die Geschäfte einführen und ihn nach und nach den Kunden präsentieren, bevor er sich endgültig zurückzieht. Diese Begleitung des Neueinsteigers kann sich mitunter über längere Zeit hinziehen. Dabei ist es wichtig, dass der Nachfolger bereit ist, vom Alteigentümer zu lernen.

In der Praxis kann dies leicht zu Konflikten führen. Einerseits geht es nicht ohne den "Alten", was aber tun, wenn der "Patriarch" auch nach längerer Zeit nicht loslassen kann? Um das zu vermeiden, empfiehlt sich eine externe Beratung und Begleitung durch Experten. Sie helfen festzulegen, wer ab wann was entscheiden darf. Klare Fahrpläne sind gefragt und so genannte "Letters of Intention", schriftliche Willenserklärungen.

Der Neuunternehmer ist generell gut beraten, ein Unternehmen nicht direkt umzukrempeln. Erst einmal sollte er sich auf die Faktoren besinnen, die die Firma erfolgreich machten. Daneben ist es natürlich auch notwendig, neu Wege zu gehen, denn Zukunftspläne und eigene Konzepte sind wichtig für die Bewertung durch Kreditinstitute. Und schließlich macht die Möglichkeit etwas ändern zu können ja erst den Reiz des Unternehmertums aus.

Die größte Herausforderung bei der Unternehmensnachfolge besteht generell darin, sich auf den richtigen Preis zu einigen. Die Alteigentümer haben in der Regel sehr viel Herzblut investiert. Merkmale wie Kundenstruktur, Geschäftspartner, Lage und langjähriges Bestehen am Markt lassen sich zudem nur schwer in Zahlen fassen. Erfahrene Unternehmensberater können auch hier für beide Seiten wertvolle Dienste leisten.

Die MFB Resultants sind das Experten-Team hinter Ihrem Team.
Sie können auf professionelle und engagierte Berater zurückgreifen, mit denen Sie Ihre internen Kapazitäten flexibel erweitern.
Gerne sprechen wir mit Ihnen darüber, wie wir für Sie einen konkreten Mehrwert leisten können.